Strunzdummium 42

Magazin im täglichen Kampf gegen das Dummheits-Isotop

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Spektakuläre Bilder von Himmel und Sternen

Spektakuläre Bilder von Himmel und Sternen von Stephane Vetter auf Vimeo.com

Nuits Sacrées en Islande op.1 from Stephane Vetter on Vimeo.

Eine wunderschöne Slideshow-Präsentation mit herrlichen Bildern von Island, von Stephane Vetter.

Dieser liefert noch mehr spektakuläre Bilder, die er zu Videos montiert und auf der Videokunstplattform VIMEO eingestellt hat.



Weitere Videos von Stephan Vetter:




Leonid and Zodiacal Light from Stephane Vetter on Vimeo.



Leonid and Zodiacal Light


Awakening and Auroras from Stephane Vetter on Vimeo.




Awakening and Auroras



Nuits Sacrées en Alsace op. 1 from Stephane Vetter on Vimeo.



Nuits Sacrées en Alsace op. 1



Wer sich speziell für Himmelsfotografie interessiert, sucht am besten zunächst unter dem Stichwort Astrofotografie. Allerdings muss der Leser aus den Treffern die Amateurastrofotografier herausfiltern, da viele Aufsätze für fortgeschrittene Astronomen gedacht sind.


Auszug aus Wikipedia, Artikel Astrofotografie:




Amateurastronomie


In der Amateurastronomie werden neben analogen Spiegelreflexkameras auch digitale Kameras (meist auf CMOS-Basis), CCD-Kameras und spezielle Videokameras eingesetzt. Für Mond- und Planetenfotografie werden oft Bildserien mit Webcams aufgenommen, deren digitale Überlagerung die Luftunruhe vermindert.

Astrofotografie ist bereits mit einer einfachen, ruhenden Kamera möglich. Damit bei derartigen Aufnahmen keine Strichspuraufnahmen entstehen, gilt – bei mittlerer Deklination – als Faustformel für die maximale Belichtungszeit (t) in Sekunden:



Die Amateurastrofotografie kann nahtlos in die Nachtfotografie übergehen, wenn Himmelsobjekte als Hintergrund fotografiert werden, was ästhetisch sehr ansprechende Bilder liefern kann.
Digitale Astrofotografie
 

Digitale Amateuraufnahme des Großen Orionnebels
Durch die Digitalisierung hat die Astrofotografie im Amateurbereich große Fortschritte gemacht. Durch die Aufnahme mehrerer Bilder nacheinander und deren nachträglicher Verarbeitung im Computer ergeben sich Bilder, wie sie vorher meist nur von großen Sternwarten gemacht werden konnten. Diese Bilder kombinieren mehrere, verschiedene Aufnahmetechniken, bis hin zum Verschmelzen von Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung (Exposure Blending).

Ein digitales Ergebnisbild besteht im Idealfall aus einer ganzen Serie unterschiedlicher Aufnahmen.
 Die Aufnahmen bestehen aus:
  • den eigentlichen Fotos des Nachthimmels (Lightframes). Es wird mehrmals derselbe Himmelsausschnitt fotografiert. 5–20 Aufnahmen sind erforderlich, aber auch bis zu 100 Aufnahmen – oft auch über mehrere Nächte verteilt – sind nicht ungewöhnlich.
  • mehreren Dunkelbildern (Darkframes); benötigt werden 10–20 Stück. Diese werden mit denselben Kameraeinstellungen und bei derselben Außentemperatur gemacht, jedoch ist das Teleskop dabei abgedeckt oder ein lichtundurchlässiger Filter ist eingelegt. Diese Dunkelbilder werden später im Computer untereinander zu einem Masterdark kombiniert und dessen Inhalt von jedem Lichtbild abgezogen. Die Digitalkameras zeigen auf Dunkelbildern nur ihre internen Fehler wie Hotpixel und das Sensorglühen; die erwärmte Kameraelektronik belichtet mit ihrer Infrarotstrahlung Teile des Sensors von hinten. Diese Fehler sind auch in den Lichtbildern enthalten und werden aus diesen wieder herausgerechnet.
  • Biasframes (auch Offsetframes); benötigt werden ebenfalls 10–20 Stück. Dies ist eine Dunkelbild-Serie, die mit der kürzest möglichen Verschlusszeit und derselben ISO-Zahl wie bei den Lichtbildern gemacht wird. Sie dient dem Entfernen des Sensorrauschens, welches nur von der ISO-Zahl abhängig ist. Die kürzest mögliche Belichtungszeit wird gewählt, um andere Einflüsse auszuschließen.
  • Flatframes; benötigt werden ebenfalls 10–20 Stück. Dies sind wieder Lichtbilder, allerdings gegen eine gleichmäßig hell leuchtende Fläche aufgenommen. Mit diesen Aufnahmen werden die Vignettierung und sichtbare Staubeinlagerungen im System eliminiert. Die Belichtungszeit wird so gewählt, dass ein helles, aber nicht überstrahltes Bild entsteht. Ansonsten gelten wieder die Bedingungen wie bei den Biasframes. Weder die Kameraposition am Teleskop noch die Schärfelage dürfen für diese Aufnahmen verändert werden.
Ein Computerprogramm verrechnet diese Bilder nun alle miteinander und erstellt daraus das Ergebnisbild. Dabei kann immer nur eine Serie aus Bildern, die mit derselben Belichtungszeit entstanden sind, verrechnet werden. Sollen mehrere unterschiedliche Belichtungen angefertigt werden, so müssen zumindest sämtliche Licht- und Dunkelbilder neu erstellt werden. Die Berechnung kann je nach Rechenleistung und Anzahl der Bilder auch mehrere Stunden bei einem handelsüblichen Heim-PC benötigen (Stand 2009).

 Wikicommons: Astrofotografie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikibooks: Astrophotographie – freie ebooks mit Lern- und Lehrmaterialien
Weitere Links für Wissbegierige:

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